Workshop zum Thema Digitale Fahrtassistenzen

Mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft fand am 11. März ein Workshop in Hannover statt, um den Einsatz von Digitalen Fahrtassistenzen im Großraum- und Schwertransport (GST) zu diskutieren. Ziel des Workshops war es, die Anwendung von digitalen Assistenten bei der Durchführung von Großraum- und Schwertransporten (GST) voranzutreiben und Lösungsansätze zu entwickeln.

Der Workshop wurde von LNC konzipiert und durch Stefan Schröder, Geschäftsführer von LNC, moderiert. Die Ergebnisse des Workshops fließen in ein Impulspapier ein, dass die Notwendigkeit des Einsatzes von digitalen Fahrtassistenzen im Großraum- und Schwertransporten verdeutlicht und als Argumentationspapier gegenüber der Politik dienen soll.

Hintegrund
Mit geschätzten 500.000 Großraum- und Schwertransporten (GST) pro Jahr auf deutschen Straßen spielt die Branche eine bedeutende Rolle für die deutsche Wirtschaft. Die Bauindustrie als auch der Anlagen- und Maschinenbau sind auf Großraum- und Schwertransporte angewiesen. Zudem steigert die politisch geforderte und umzusetzende Energiewende die Nachfrage nach Schwerguttransporten jeglicher Art und über die letzten Jahre stieg die Anzahl der genehmigungspflichtigen Transporte deutlich an.

Die Genehmigungen für GST sind durch eine hohe Anzahl an Auflagen geprägt und die genehmigte Streckenführung wird durch marode Straßeninfrastrukturen zunehmend komplexer. Gleichzeitig erschwert der Fachkräftemangel die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

Vor diesem Hintergrund bietet der Einsatz von digitalen Fahrtassistenzen bei Großraum- und Schwertransporten ein hohes Potenzial, um Unfälle und Infrastrukturschäden zu vermeiden. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) trägt dieser Entwicklung Rechnung und fordert im Innovationsprogramm 2030 die Entwicklung und Anwendung von Fahrtassistenten und digitalen Karten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und das Berufsfeld zu modernisieren.

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