Hafenentwicklungskonzept Papenburg

Der See- und Binnenhafen Papenburg liegt direkt an der Ems und ist über den Dortmund-Ems-Seitenkanal an das deutsche Binnenwasserstraßennetz angebunden. Die Umschlagzahlen des südlichsten Seehafens an der deutschen Küste haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt.

Der Zugang zum Papenburger Hafen wird über eine Seeschleuse sichergestellt, die trotz regelmäßiger Wartungs- und Modernisierungsinvestitionen nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Eine erforderliche Grundsanierung bzw. Neubau soll durch Fördermittel vom Land Niedersachsen unterstützt werden.

LNC wurde von der Stadt Papenburg mit der Ermittlung und Analyse von Basisdaten zur Bewertung der volks- und regionalwirtschaftlichen Bedeutung des See- und Binnenhafens Papenburg sowie die Darstellung der Anforderungsprofile der Unternehmen an einen künftigen Hafenausbau beauftragt, um daraus flächenbezogene Aussagen für die Hafenerweiterung abzuleiten und Handlungsempfehlungen für eine anforderungsgerechte Weiterentwicklung des See- und Binnenhafens Papenburg abzuleiten.

Für die weitere Entwicklung des See- und Binnenhafens Papenburg empfiehlt sich die Erarbeitung eines eigenständigen Hafenprofils auf Basis der im Hafen vorhandenen Unternehmenskompetenzen. Weiterhin wird eine funktionsorientierte Entwicklung der Erweiterungsflächen vor dem Hintergrund der Planungen der Unternehmen (Zuliefer-/Logistikpark) sowie der Aufbau einer „Interessenvereinigung Hafen“ mit den ansässigen Unternehmen, um Vermarktungsaktivitäten über das Netzwerk voranzutreiben, als erforderlich angesehen.

 

Bild: © LNC GmbH