Markt- und Wettbewerbsanalyse Gleisanschluss im C-Port

Der c-Port Zweckverband »Interkommunaler Industriepark Küstenkanal« wurde 2003 gemeinsam vom Landkreis Cloppenburg, der Stadt Friesoythe und den Gemeinden Saterland, Barßel und Bösel gegründet. Auf einer Gesamtfläche von 280 ha bietet der Industriepark zusammenhängende Flächen für die Industrieansiedlung mit direkter Anbindung an eine Hafenanlage.

Die Umschlagaktivitäten des c-Port konzentrieren sich vorrangig auf Schütt-, Massen- und Schwergüter sowie Stückgüter. Die am Standort umgeschlagenen Gütergruppen kennzeichnet eine hohe Schienenaffinität. Der c-Port verfügt über keine direkte Schienenanbindung. Dies könnte sich bei relevanten Kunden insbesondere vor dem Hintergrund wandelnder Transportkonzepte als Standortnachteil herausstellen und langfristig eine erfolgreiche Positionierung des c-Port als Investitionsstandort erschweren.

Für eine zukunftsfähige Entwicklung des Industrieparks beabsichtigt der Zweckverband das Gelände an das übergeordnete Schienennetz anzubinden. Mit einem Schienenanschluss würde nicht nur die Attraktivität des Industrieparks erhöht, sondern es besteht hierüber die Möglichkeit das wachsende Transportaufkommen in der Region auf die Schiene zu verlagern und perspektivisch neue Marktpotenziale (Zielgruppen) für den c-Port zu erschließen.

Um für den Gleisanschluss Aussagen zu künftigen Mengenpotenzialen zu erhalten, erstellte LNC im Rahmen der Businessplanerstellung vom Ing.-Büro W. Grote GmbH beauftragt eine Markt- und Wettbewerbsanalyse für den Standort. Die Analyse zeigte, dass eine Gleisanbindung im c-Port aus strategischer Sicht und für zukünftige Unternehmensentwicklungen unabdingbar bzw. zur weiteren Entwicklung der Region und des Standortes wichtig ist, auch vor dem Hintergrund des steigenden Güterverkehrs auf der Straße.

 

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