Umsetzungsstudie Leercontainerdepot Göttingen

Der stetig steigende Containerisierungsgrad, in Verbindung mit dem Welthandelswachstum, sorgt beim Containerverkehr für anhaltend hohe Wachstumsraten. Um im Hafenareal Freiflächen zu bekommen, werden seit einiger Zeit Leercontainer aus dem Hafengebiet ausgelagert, um sie an Standorten im Hinterland, in entsprechenden Containerlagern zwischenzulagern und gegebenenfalls dort auch zusätzliche Containerspezifische Mehrwertdienste durchzuführen.

Vor diesem Hintergrund gewinnen strategische Standorte im Hinterland der Häfen zunehmend an Bedeutung. Dies gilt auch für die Region Göttingen. Die Lage in der Mitte Deutschlands, multimodale Anbindungen, leistungsfähige logistische Knoten, attraktive Cut-off Zeiten sowie anforderungsgerechte Flächen prädestinieren die Region Göttingen für Logistikansiedlungen mit überregionaler Distributionsfunktion.

Im Auftrag der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH erarbeitete LNC eine Umsetzungsstudie um zu klären, inwieweit sich die Region Göttingen als Standort für die Etablierung eines Leercontainerlagers eignet und welche konkreten Anforderungen von Seiten der verschiedenen Marktakteure an die Errichtung eines Leercontainerlagers bestehen. Berücksichtigt wurden dabei aktuelle Trends und Entwicklungen in der maritimen Logistik und deren Bedeutung für die Region Göttingen wurde überprüft.

 

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